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Ärztekammer Niedersachsen wählt Hausärztin Dr. Renneberg zur neuen Präsidentin

 |  Aktuelles vom Verband
Starke primärärztliche Vertretung im neuen ÄKN-Präsidium (v.l.): Dr. Thomas Buck (Vize-Präsident), Dr. Marion Renneberg (Präsidentin) und Dr. Karin Bremer (Beisitzerin).

Die Ärztekammer Niedersachsen ist mit ihrer konstituierenden Sitzung in die neue Amtsperiode gestartet. Dabei wurde das Präsidium für die kommenden fünf Jahre bestimmt. Mit einem aus hausärztlicher Sicht hervorragenden Ergebnis.

Als neue Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen wählten die Delegierten mit Dr. Marion Charlotte Renneberg eine hausärztliche Kollegin aus Ilsede, die als bisherige Vizepräsidentin über umfangreiche Erfahrung in der Kammerarbeit verfügt. Als neue Vizepräsidenten sind künftig Dr. Thomas Buck (Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin in Hannover) und Hans Martin Wollenberg (Oberarzt für Psychiatrie an der Burghof-Klinik Rinteln) tätig. Als Beisitzerin gehört dem Vorstand künftig zudem Dr. Karin Bremer an. Die hausärztliche Internistin war Spitzenkandidatin der Hausärztinnen- und Hausärzteliste im Bezirk Osnabrück.

„Wir gratulieren dem neu gewählten Präsidium und Kammervorstand ganz herzlich zu ihren neuen Ämtern“, kommentiert Dr. Matthias Berndt, Landesvorsitzender im Hausärztinnen- und Hausärzteverband Niedersachsen. „Die Wahl unserer hausärztlichen Kollegin Dr. Renneberg zur Präsidentin ist ein starkes Signal für eine Ärztekammer, die Fachgruppen und Sektoren miteinander verbindet und die Realität in unseren Praxen nicht aus den Augen verliert.“

In der neuen Legislatur steht die Ärztekammer vor großen Herausforderungen, die entschlossen und dialogorientiert angegangen werden müssen. Der Reformdruck im Gesundheitswesen bleibt hoch: Demografischer Wandel, ausufernde Bürokratie, Fachkräftemangel und steigende Anforderungen im Versorgungsalltag prägen die ärztliche Arbeit.

Für die kommende Amtszeit stehen daher zentrale Aufgaben im Fokus:

  • eine serviceorientierte und effiziente Kammerverwaltung,
  • eine unbürokratische, transparente und verlässliche Weiterbildung,
  • der Schutz und die langfristige Stabilität des Versorgungswerks in ärztlicher Hand,
  • eine Digitalisierung, die sinnvoll unterstützt und nicht zusätzlich belastet,
  • ein spürbarer Abbau von Bürokratie sowie
  • der Schutz ärztlicher Unabhängigkeit und Ethik gegenüber ökonomischen Zwängen.

„Hausärztinnen und Hausärzte bilden das Fundament der medizinischen Versorgung in Niedersachsen – diese Realität muss sich auch in Entscheidungen, Prioritäten und Strukturen der Kammer widerspiegeln. Die Besetzung des neuen Kammerpräsidiums trägt diesem Anspruch Rechnung“, freut sich Allgemeinmediziner Dr. Berndt.

Mehr Informationen direkt von der Ärztekammer Niedersachsen finden Sie hier.