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Hausärzteverband Niedersachsen unterstützt Nutzung persönlicher Identifikationsnummer

Die Bundesregierung plant, die persönliche Identifikationsnummer (IdNr) künftig auch im Gesundheitswesen stärker zu nutzen. Der Hausärztinnen- und Hausärzteverband Niedersachsen begrüßt diesen Vorstoß ausdrücklich. Eine einheitliche Identifikation kann Verwaltungsaufwand reduzieren, Prozesse vereinfachen und dazu beitragen, vorhandene Mittel zielgerichteter einzusetzen. Gleichzeitig schafft sie eine wichtige Grundlage für das geplante Primärarztsystem.

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Telefon-AU hat sich ausdrücklich bewährt!

Die Bundesregierung plant, die Regeln zur Krankschreibung von Beschäftigten zu verschärfen und die telefonische Krankschreibung („Telefon-AU“) abzuschaffen. Diesen Schritt kritisiert Hausarzt und Landesvorsitzender im Hausärztinnen- und Hausärzteverband Niedersachsen Dr. Matthias Berndt in einer Stellungnahme.

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Arzneimittelabgabe in Hausarztpraxen ermöglichen!

Der Hausärztinnen- und Hausärzteverband Niedersachsen begrüßt den jüngsten Beschluss der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) zur Sicherung der Arzneimittelversorgung ausdrücklich. Die Delegierten forderten den Gesetzgeber auf, rechtliche Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass Arztpraxen künftig Medikamente direkt an Patientinnen und Patienten abgeben können. Anlass sind zunehmende Lieferengpässe bei Arzneimitteln sowie die seit Jahren rückläufige Zahl von Apothekenstandorten.

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GKV-Spargesetzentwurf gefährdet die Vereinbarung zur Primärversorgung im Koalitionsvertrag

Die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) und der Hausärztinnen- und Hausärzteverband Niedersachsen kritisieren den Referentenentwurf zum GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz deutlich. Insbesondere die vorgesehene teilweise Aufhebung der vor sechs Monaten eingeführten Entbudgetierung sowie die Abstaffelung der Vergütung in der Hausarztzentrierten Versorgung (HZV) wird als fachlich nicht nachvollziehbar und versorgungspolitisch kontraproduktiv bewertet.

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Erneut hohes Interesse an Landarztquote

Das Interesse an der Landarztquote in Niedersachsen bleibt ungebrochen hoch: Insgesamt 214 junge Menschen haben sich in der aktuellen Bewerbungsrunde auf die 60 für die hausärztliche Versorgung reservierten Medizinstudienplätze beworben. Damit übersteigt die Zahl der Bewerbungen die verfügbaren Plätze um fast das Vierfache und liegt leicht über dem Vorjahreswert.

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Jetzt für Medizinstudienplätze ohne Spitzen-Abitur bewerben!

Mit dem Start der Bewerbungsphase zum 1. Januar 2026 läutet Niedersachsen die nächste Runde der Landarztquote ein. Der Hausärztinnen- und Hausärzteverband Niedersachsen begrüßt diesen Schritt ausdrücklich und wirbt bei jungen Menschen für die Chance, über die Landarztquote den Weg in einen der vielseitigsten und gesellschaftlich wichtigsten Berufe einzuschlagen: die hausärztliche Tätigkeit im ländlichen Raum.

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Grippewelle rollt an: Hausarztpraxen raten zur Impfung vor Feiertagen

Hausarztpraxen in Niedersachsen registrieren einen spürbaren Anstieg an Grippe-Erkrankungen. Damit bestätigen die Hausärztinnen und Hausärzte im Land die aktuellen Warnungen des Robert Koch-Instituts (RKI), das von einem spürbaren Anstieg bestätigter Grippefälle und dem möglichen Beginn der Grippewelle spricht. In den Praxen zeigt sich, dass mehr Patientinnen und Patienten deutlich früher und heftiger als in vielen Vorjahren mit typischen Influenza-Symptomen vorstellig werden.

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Grippe ist keine Erkältung: Hausärztliche Impfwochen gestartet

Der Hausärztinnen- und Hausärzteverband Niedersachsen ruft zum heutigen Auftakt der diesjährigen Hausärztlichen Impfwochen Niedersachsen dazu auf, sich rechtzeitig gegen Grippe und weitere Infektionskrankheiten impfen zu lassen. Ziel der landesweiten Aktion ist es, das Bewusstsein für den Schutz durch Impfungen zu stärken – und so schwere Krankheitsverläufe und Todesfälle wirksam zu verhindern.

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Wachsende Alterswelle: 72 % fürchten um ihre ambulante Versorgung

Zum Start des  46. Hausärztinnen- und Hausärztetages in Berlin weist der Hausärztinnen- und Hausärzteverband bundesweit auf den großen Reformbedarf hin. Bezug genommen wird dabei auf eine Civey-Umfrage unter 5.000 Patientinnen und Patienten. Während 72 % um ihre ambulante Versorgung fürchten, stimmen gut drei von fünf Menschen zu, dass es grundlegende Reformen braucht. Etwa 63 % wären bereit, an einem Hausarztprogramm teilzunehmen, wenn dies zu einer besseren Versorgung führt.

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