Zum Hauptinhalt springen

Digital Health Kongress war ein voller Erfolg

 |  Newsletter
Digitalisierung im Praxisalltag - Der Digital Health Kongress war ein voller Erfolg

Am 14. September 2024 hatten wir die Gelegenheit, am 1. Digital Health Kongress der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) in Hannover teilzunehmen. Zusammen mit rund 150 Expertinnen und Experten aus dem Gesundheitswesen erlebten wir einen Tag voller wegweisender Impulse und Diskussionen – alles rund um die Digitalisierung im Praxisalltag.

Der Landesverband Niedersachsen war durch Dr. Kristina Spöhrer, Moritz Eckert sowie Dr. Marc Hanefeld  hervorragend vertreten. Ihre Beiträge machten deutlich, dass die Digitalisierung für Hausärztinnen und Hausärzte längst kein abstraktes Thema mehr ist, sondern Teil des Praxisalltags. Wir freuen uns, dass unsere Vertreter ihre Expertise in den Diskussionsrunden einbringen konnten.

Dr. Kristina Spöhrer hob in der Diskussion über die „Herausforderungen für die digitale Transformation im Gesundheitswesen“ hervor, dass Hausärztinnen und Hausärzte bereit sind, die digitalen Entwicklungen aktiv zu gestalten – entscheidend sei jedoch die Praxistauglichkeit der Lösungen. Besonders die elektronische Patientenakte (ePA) steht im Fokus: „Die Idee ist vielversprechend, aber die tatsächliche Nutzbarkeit hängt stark von der Implementierung in der Praxissoftware ab. Noch immer kämpfen wir mit langen Ladezeiten und instabilen Systemen – wesentliche Grundlagen, die funktionieren müssen, bevor wir den nächsten Schritt machen können.“ Sie betonte auch, wie wichtig es ist, dass die Digitalisierung letztlich dem Wohl der Patientinnen und Patienten dient.

Moritz Eckert beteiligte sich ebenfalls aktiv an den Diskussionsrunden und sprach über die Zukunftsperspektiven der hausärztlichen Praxis im digitalen Zeitalter. Die Frage bleibt, wie sich die Digitalisierung langfristig auf den Praxisbetrieb auswirken wird und welche Herausforderungen noch überwunden werden müssen. Dr. Marc Hanefeld betonte in seinem Vortrag „Alltag eines Hausarztes in Niedersachsen“, dass die digitale Transformation auf möglichst einfache Weise dabei helfen muss, Patientinnen und Patienten zu behandeln. Dabei seien die Abläufe im Gesundheitswesen zu berücksichtigen, ebenso wie der Mangel an Gesundheitspersonal.

Ein zentrales Anliegen unseres Verbandes ist, dass die Digitalisierung kein Selbstzweck sein darf. Wir setzen uns dafür ein, dass technologische Innovationen den Bedürfnissen von gerecht werden. Dabei ist es uns wichtig, dass Entwicklungen nicht nur theoretisch gut klingen, sondern auch praktisch umsetzbar sind.

Der Kongress war für uns ein weiterer Schritt auf dem Weg in die digitale Zukunft der hausärztlichen Versorgung. Wir haben viele Anregungen und neue Ideen mitgenommen und freuen uns darauf, diese in den kommenden Jahren weiter zu verfolgen. Ein großes Dankeschön an die Organisatorinnen und Organisatoren des Kongresses – der Tag hat uns gezeigt, wie viel wir gemeinsam bewegen können!