Primary Care Management (PCM)
MFA-ausbildungsbegleitendes Studium Primary Care Management entlastet Hausarztpraxen und sichert Fachkräfte
Die Anforderungen in Hausarztpraxen wachsen stetig, von Patientenmanagement über Praxisorganisation sowie Prozess- und Qualitätsmanagement bis hin zu digitalen Anwendungen. Um diesen Herausforderungen strukturiert zu begegnen, bietet der Hausärztinnen- und Hausärzteverband Niedersachsen in Kooperation mit der FOM Hochschule den Bachelorstudiengang Primary Care Management (PCM) an.
Das Besondere: Das PCM-Studium erfolgt ausbildungsbegleitend parallel zur MFA-Ausbildung und verbindet von Beginn an praktische Tätigkeit in der Hausarztpraxis mit einer akademischen Qualifizierung.
Die Ausbildung startet in der Regel zum 1. August, das Studium an der FOM Hochschule zum 1. September.
Gleichzeitig eröffnet dieses Modell Hausarztpraxen einen neuen Weg, frühzeitig qualifizierten Nachwuchs zu gewinnen und gezielt an die eigene Praxis zu binden. Durch die direkte Ansprache von (Fach-)Abiturientinnen und Abiturienten wird zudem eine neue Zielgruppe für die Ausbildung in der Hausarztpraxis erschlossen.


Warum ist Primary Care Management (PCM)
für Hausarztpraxen relevant?
für Hausarztpraxen relevant?
Hausarztpraxen profitieren von PCM-Fachkräften, die Praxisabläufe
gezielt strukturieren, organisatorische Aufgaben übernehmen und
delegierbare Tätigkeiten unterstützen.
Dadurch entstehen Freiräume für die ärztliche Versorgung von Patienten.
Durch die Kombination aus MFA-Ausbildung, PCM-Bachelorstudium
und VERAH®-Weiterbildung entwickeln Hausarztpraxen qualifizierte
Mitarbeitende, die zusätzliche Verantwortung in der Primärversorgung
übernehmen können und die Hausarztpraxen langfristig stärken.
Alle wichtigen Informationen zum ausbildungsbegleitenden PCM-Studium
Das ausbildungsbegleitende PCM-Studium richtet sich an (Fach-) Abiturienten, die frühzeitig in die hausärztliche Versorgung einsteigen und sich eine langfristige Perspektive in der Hausarztpraxis aufbauen möchten. Primary Care Management verbindet die MFA-Ausbildung mit einer akademischen Qualifizierung (B.Sc.) und eröffnet damit einen strukturierten Einstieg in eine verantwortungsvolle Tätigkeit im Praxisteam.
Vorteile für Hausarztpraxen:
- Frühzeitige Gewinnung und Entwicklung von Nachwuchskräften für das eigene Praxisteam
- Aufbau zusätzlicher Kompetenzen im Bereich Praxisorganisation, Patientenmanagement und delegierbarer Aufgaben
- Stärkung der langfristigen Mitarbeiterbindung durch attraktive Entwicklungsperspektiven
- Beitrag zur Sicherung und Weiterentwicklung der hausärztlichen Versorgung
Vorteile für PCM-Studierende:
- Enge Verzahnung von Theorie und Praxis in der Hausarztpraxis
- Qualifizierung für erweiterte Aufgaben in der hausärztlichen Versorgung und im Praxismanagement
- Vergütung bereits während Ausbildung und Studium
- Schrittweise Übernahme von Verantwortung im Praxisalltag
- Langfristige Perspektiven in der hausärztlichen Versorgung
Zulassungsvoraussetzungen:
- Abitur oder Fachabitur
- Ausbildungsplatz zur medizinischen Fachangestellten
Abschluss und Studiendauer:
- MFA mit VERAH-Abschluss
- Bachelor of Science (B. Sc.)
- 7 Semester inkl. Abschlussarbeit und Prüfung
Info – OnePager für interessierte Bewerberinnen und Bewerber (PCM) zum Download.
Hier finden Sie alle Materialien zur Einstellung von Auszubildenden zur Medizinischen Fachangestellten (MFA)
mit ausbildungsbegleitendem Bachelor-Studium Primary Care Management (PCM) sowie Vorlage zur Finanzierungsvereinbarung, PCM-Flyer und mehr:
mit ausbildungsbegleitendem Bachelor-Studium Primary Care Management (PCM) sowie Vorlage zur Finanzierungsvereinbarung, PCM-Flyer und mehr:
Primary Care Management (PCM) – drei Wege ins Studium im Überblick
In dieser Übersicht stellen wir die drei verschiedenen Einstiegsmöglichkeiten, Zugangsvoraussetzungen, Studienverlauf, Dauer und mehr in das Primary Care Management-Studium vor:
1. Ausbildungsbegleitendes Studium für (Fach-) Abiturienten:
Parallel zur MFA-Ausbildung in einer hausärztlichen Praxis – ideal für Schulabgänger mit Hochschulzugangsberechtigung.
2. Berufsbegleitendes Studium ohne VERAH/NäPa:
Für bereits ausgebildete MFA oder andere Gesundheitsfachberufe mit Berufserfahrung – auch ohne vorherige Weiterbildung zur VERAH oder NäPa.
3. Berufsbegleitendes Studium mit VERAH/NäPa:
Für erfahrene MFA oder Fachkräfte, die bereits die Weiterbildung zur VERAH oder NäPa abgeschlossen haben – mit Möglichkeit zur Anerkennung und Studienzeitverkürzung.












