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Jetzt Termin für Grippeimpfung in der Hausarztpraxis vereinbaren!

 |  Presseerklärungen
Hausarzt Dr. Matthias Berndt impft Patientin Jutta Blum gegen Grippe.
Impfschutz für den Winter: Hausarzt Dr. Matthias Berndt impft Patientin Jutta Blum gegen Grippe. (Quelle: HÄVN / Tim Fischer)

Zum Start der Hausärztlichen Impfwochen am 8. Oktober 2026 ruft der Hausärztinnen- und Hausärzteverband Niedersachsen dazu auf, jetzt Grippeschutzimpfungen in der Hausarztpraxis durchführen zu lassen. Gleichzeitig kann der allgemeine Impfschutz überprüft und gegebenenfalls Corona-Impfungen mit durchgeführt werden. Zahlreiche Termine stehen für die Bevölkerung bereit und in vielen Praxen sind auch spontane Impfungen möglich.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Grippeschutzimpfung unter anderem für Menschen ab 60 Jahren, Schwangere sowie Menschen mit bestimmten chronischen Grunderkrankungen. Gerade für sie ist eine Influenza mit einem erhöhten Risiko für schwere Krankheitsverläufe verbunden.

„Eine echte Grippe ist gerade für ältere Menschen und Patientinnen und Patienten mit Vorerkrankungen keine Bagatelle. Wer zu einer Risikogruppe gehört, sollte die Grippeschutzimpfung deshalb nicht unnötig aufschieben. Der einfachste Weg ist, beim nächsten Kontakt in der Hausarztpraxis danach zu fragen. Wir kennen unsere Patientinnen und Patienten, ihre Vorerkrankungen und ihren bisherigen Impfstatus und können individuell beraten, welche Impfungen sinnvoll und empfohlen sind“, sagt Dr. Matthias Berndt, Landesvorsitzender des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes Niedersachsen. Das Angebot, den eigenen Impfschutz zu besprechen, gilt selbstverständlich auch für alle jüngeren Menschen ohne Vorerkrankungen.

Wie groß der Handlungsbedarf bleibt, zeigen aktuelle Zahlen des Robert Koch-Instituts: In der Grippesaison 2024/25 waren bundesweit nur 34 Prozent der Menschen ab 60 Jahren gegen Influenza geimpft. Damit lag die Impfquote auf dem niedrigsten Stand seit Beginn der entsprechenden Berichterstattung im Jahr 2008. Bei Erwachsenen mit impfrelevanten Grunderkrankungen lag sie sogar nur bei 28 Prozent.

Dabei geht es bei den Hausärztlichen Impfwochen nicht allein um Influenza. Die Praxen nutzen die Aktion auch, um mit ihren Patientinnen und Patienten über den allgemeinen Impfstatus ins Gespräch zu kommen. Je nach Alter, Vorerkrankungen und individueller Situation können beispielsweise weitere Impfungen oder Auffrischungen empfohlen sein.

„Man muss seinen Impfpass nicht selbst bis ins Detail auswendig können. Bringen Sie ihn einfach mit und sprechen Sie uns an. Genau dafür sind wir Hausärztinnen und Hausärzte da. Impfen gehört für uns zu einer umfassenden Prävention und zur kontinuierlichen Begleitung unserer Patientinnen und Patienten“, so Dr. Berndt.

Der Hausärztinnen- und Hausärzteverband Niedersachsen hat Hausarztpraxen landesweit anlässlich der Impfwochen mit Plakaten ausgestattet. Sie sollen im Wartezimmer einen unkomplizierten Anlass schaffen, das Praxisteam auf den eigenen Impfschutz anzusprechen.

Auch die Hausarztprogramme (Hausarztzentrierte Versorgung, HZV) zeigen, welchen Stellenwert eine kontinuierliche hausärztliche Betreuung für die Prävention haben kann. Eine Auswertung der AOK Niedersachsen zeigte bereits, dass HZV-Teilnehmende häufiger Vorsorgeangebote und Impfungen in Anspruch nehmen. Für die Impfwochen steht jedoch vor allem ein einfacher Appell im Mittelpunkt: Impfschutz nicht aufschieben, sondern beim nächsten Praxisbesuch ansprechen!

Presseinformation als PDF.

Bildersammlung:

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„Impfen ist mehr als nur ein Stich in den Oberarm: Hausarzt Dr. Matthias Berndt im Aufklärungsgespräch mit Patientin Jutta Blum.“ (Quelle: HÄVN / Tim Fischer)

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„Impfschutz für den Winter: Hausarzt Dr. Matthias Berndt impft Patientin Jutta Blum gegen Grippe.“ (Quelle: HÄVN / Tim Fischer)

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„Grippeschutzimpfung: Ein kleiner Piks mit großer Wirkung.“ (Quelle: HÄVN / Tim Fischer)

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„Gut gelaunt durch die kalte Jahreszeit – der Impfschutz bei Jutta Blum entfaltet sich in rund zwei Wochen.“ (Quelle: HÄVN / Tim Fischer)

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„Mit geübten Handgriffen wird die Spritze für die Impfung sorgfältig vorbereitet.“ (Quelle: HÄVN / Tim Fischer)

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„Impfschutz dokumentiert: Der Eintrag im Impfpass hilft bei künftigen Arztbesuchen und ist oft auch für Reisen wichtig.“ (Quelle: HÄVN / Tim Fischer)